Volksbegehren Zukunftsplan Kita: 100.000 Unterschriften in Mecklenburg-Vorpommern benötigt
Die Kindertagesbetreuung steht in Mecklenburg-Vorpommern vor großen Herausforderungen: eingeschränkte Betreuungszeiten, Personalmangel, überlastete Erzieher*innen und die Sorge vor Kitaschließungen. Deshalb wurde das Volksbegehren „Zukunftsplan Kita“ gestartet. Ziel der Initiative ist es, die frühkindliche Bildung im Land nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig die Betreuungssicherheit für Familien zu stärken.
Hinter dem Volksbegehren „Zukunftsplan Kita“ stehen der Kita-Landeselternrat Mecklenburg-Vorpommern (Kita-LER M-V) sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW MV). Gemeinsam fordern sie eine Verbesserung des Personalschlüssels in Krippen, Kitas und Horten. Das bedeutet konkret: mehr pädagogische Fachkräfte in den Gruppen, damit Kinder besser begleitet und gefördert werden können und Eltern sich auf eine verlässliche Betreuung verlassen können.
Volksbegehren unterstützen
Damit das Volksbegehren erfolgreich ist, werden mindestens 100.000 Unterschriften benötigt. Werden diese erreicht, könnte es am 20. September 2026 (dem Weltkindertag) zu einem Volksentscheid kommen, bei dem alle Wahlberechtigten in Mecklenburg-Vorpommern über den Gesetzesentwurf abstimmen. Wer das Volksbegehren unterstützen möchte, kann sich beispielsweise auf der Seite des Kita-Landeselternrat Mecklenburg-Vorpommern informieren und Unterschriftenlisten herunterladen.
Verbesserung für Kitapersonal
Mit dem „Zukunftsplan Kita“ soll der Personalschlüssel in Krippen, Kitas und Horten schrittweise verbessert werden. Ziel ist es, mehr pädagogische Fachkräfte in den Einrichtungen zu halten und bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Hintergrund ist die Sorge, dass durch sinkende Kinderzahlen und unsichere Arbeitsverhältnisse in den kommenden Jahren viele Stellen verloren gehen könnten. Bereits jetzt berichten die pädagogischen Fachkräfte von hoher Belastung, großen Gruppen und fehlender Planungssicherheit. Die Initiative möchte verhindern, dass gut ausgebildete Fachkräfte Mecklenburg-Vorpommern verlassen oder den Beruf aufgeben.
Verbesserungen für Familien
Für Eltern bedeutet das Volksbegehren vor allem mehr Betreuungssicherheit und bessere Bildungsqualität für ihre Kinder. Viele Familien erleben bereits heute eingeschränkte Betreuungszeiten oder Unsicherheiten durch mögliche Kita-Schließungen. Mit mehr Personal in den Einrichtungen sollen Kinder besser gefördert und Familien im Alltag entlastet werden. Gleichzeitig setzt die Initiative auf einen realistischen Stufenplan, der die sinkenden Kinderzahlen berücksichtigt und langfristig wohnortnahe Betreuung sichern soll.
Verfasst von bevki-Geschäftsstelle
Mit Hilfe von KI generiert.