06.08.2026

bevki-Stellungnahme zum KiTa-Startchancen-Gesetz: Mehr Qualität und Mitwirkung gefordert

Die bevki begrüßt das geplante KiTa-Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz als wichtigen Schritt zu bundesweiten Qualitätsstandards, kritisiert jedoch unzureichende Finanzierung, zu starke Standardisierung und mangelnde Elternbeteiligung.

bevki-Stellungnahme zum KiTa-Startchancen-Gesetz: Mehr Qualität und Mitwirkung gefordert

Die Bundeselternvertretung KiTa (bevki) begrüßt in ihrer Stellungnahme vom 29. Juli 2026 grundsätzlich das geplante KiTa-Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz (SCQEG) als wichtigen Schritt zu bundesweiten Qualitätsstandards. Allerdings warnt die bevki vor unzureichender Finanzierung, zu starker Standardisierung und mangelnder Elternbeteiligung.

Kernforderungen der bevki: 

  1. Nachhaltige Finanzierung: Bundesmittel müssen langfristig gesichert und erhöht werden, um Qualität nicht zu gefährden.
  2. Kindorientierte Pädagogik: Statt reiner Outcome-Messung braucht es ebenfalls einen Augenmerk auf Spiel, Beziehung und Partizipation. 
  3. Verbindliche Elternmitwirkung: Eltern müssen als Partner in Qualitätsentwicklung und Evaluation einbezogen werden. 
  4. Datenschutz bei Datenweitergabe: Sensible Entwicklungsdaten dürfen nicht für schulische Selektion genutzt werden. 
  5. Mehr Unterstützung für benachteiligte Kinder: Gezielte Förderung von Kitas in herausfordernden Lagen und niedrigschwellige Angebote für Familien.
  6. Verbindliche Fachkraft-Kind-Relation definieren: Die Formulierung einer „angemessenen personellen Ausstattung" ist zu unkonkret. Hier sind Nachbesserungen notwendig. 

Die bevki betont: Frühkindliche Bildung darf keine Frage von Herkunft oder Geld sein. Das SCQEG muss Chancengerechtigkeit und Demokratie in Kitas stärken. Die Stellungnahme enthält konkrete Empfehlungen für das weitere Gesetzgebungsverfahren.

Verfasst von bevki-Geschäftsstelle

Mit Hilfe von KI generiert.